Frankfurter Adventskalender 2016

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wünscht der Lions-Club Frankfurt Palmengarten

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Lions Club Frankfurt-Palmengarten

„We serve“

Unserer Activities dienen vor allem der Unterstützung jüngerer
bedürftiger Menschen in Frankfurt am Main und Umgebung.

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Engagement für Kinder

Der Lions Club Frankfurt-Palmengarten unterstützt
nachhaltig Kinder- und Jugendprojekte in Frankfurt.

(Quelle: Frankfurter Neue Presse 10.04.2006)

Dem Mädchenbüro am Rohmerplatz neue Ausstattung für Computerraum übergeben

Gut geschenkt, Löwen
Bockenheim. Bücher, Geschirr, Landkarten, neue Möbel, Küchenutensilien und vor allem Computer – die Wunschliste der 29 Schülerinnen im Alter von elf bis 16 Jahren, die regelmäßig das Mädchenbüro am Rohmerplatz besuchen, war lang. Sie ist es nicht mehr: Der Lions Club Frankfurt-Palmengarten ließ den Ankündigungen Taten folgen und überreichte am Samstag nicht nur sechs Rechner und die dringend benötigte Ausstattung, sondern auch einen Scheck. „Das ist mehr, als wir je erwartet hätten“, erklärte die völlig überraschte Leiterin des Mädchenbüros, Maneesorn Koldehofe.

Mit einem Adventskalenderverkauf im November sammelten die fleißigen Mitglieder der Charity-Organisation Geld für gemeinnützige Zwecke. Insgesamt 5000 Euro sollten dem Mädchenbüro – ein eigenständiger Arbeitsbereich des Nachbarschaftsheims Bockenheim zur sozialen, künstlerischen und musischen Förderung von Mädchen – zufließen. „Es fehlte hier an so vielen wichtigen Dingen“, begründete Daniel Schwaabe, Präsident des Lions Club Palmengarten, das Engagement für die Einrichtung. Fatima kann dem nur beipflichten. Mit ihren Freundinnen besucht die 15-jährige Schülerin jeden Tag das Mädchenbüro. Hier essen sie gemeinsam zu Mittag, erledigen ihre Hausaufgaben, üben sich an dem Schreiben von Bewerbungen, surfen im Internet oder widmen sich der Kunst.

Einen Platz vor einem der beiden Computer zu ergattern, war in der Vergangenheit ein schwieriges Unterfangen, berichtet Fatima. „Manchmal sogar frustrierend.“ Im Hausaufgabenraum stehen jetzt die Rechner einer Großbank, die aussehen wie neu aber doch gebraucht sind. Noch am Samstag kümmerten sich die Lions um die Installation der Software und der Einrichtung eines Netzwerks. Die kostenlosen Gaben ermöglichen dem Mädchenbüro, das vor zehn Jahren gegründet wurde und im vergangenen Jahr den Integrationspreis der Stadt erhielt, noch mehr finanziellen Spielraum. Trotz der Anschaffungen bleiben noch 2000 Euro für zukünftige Projekte.

„Weil die öffentlichen Gelder knapp sind, sind Spenden um so wichtiger“, sagte Maneesorn Koldehofe. Das Mädchenbüro nehme mit der Betreuung von Mädchen mit Migrantenhintergrund eine wichtige Rolle ein. Man wolle als Anlaufstelle nach dem Schulunterricht vermehrt Qualifizierung anbieten. „Viele Mädchen haben noch keine Orientierung für ihre berufliche Zukunft“, weiß Koldehofe. Genau dabei will das Mädchenbüro in Zukunft verstärkt helfen. Beispielsweise mit Bewerbungstraining oder dem Erstellen von Bewerbungsmappen.

Und auch hier unterstützt der Lions Club Palmengarten die Einrichtung am Rohmerplatz. Dirk Menzel, Geschäftsführer des Personal- und Managementberatungsunternehmens Conusio, hat für sich ein neues Betätigungsfeld gefunden: „Sonst agiere ich für das Top oder Mittlere Management – hier habe ich es mit jungen Menschen zu tun, die am absoluten Anfang ihres Berufsweges stehen.“ Eine Aufgabe an der er Gefallen gefunden hat, auch wenn der Prozess der Berufsorientierung nur in kleinen Schritten voran geht.

Was sind meine Stärken und was meine Schwächen, welcher Job könnte zu mir passen, wie verhalte ich mich in einem Bewerbungsgespräch? Solche Fragen klärt Dirk Menzel wöchentlich in Gruppen- und Einzelgesprächen. Das Ziel: Alle Teilnehmer sollen einen Praktikums- oder Ausbildungsplatz finden. „Fehlgeschlagene Integration ist im Moment ein heiß diskutiertes Thema. Der Einstieg in einen Beruf bietet dabei das wichtige Fundament“, ist Menzels feste Überzeugung.

Für Präsident Schwaabe ist der personelle Beistand für das Mädchenbüro dagegen der Beweis, dass Hilfe nicht allein mit dem Scheckbuch erfolgen kann. „Wir wollen das direkte Engagement unserer Mitglieder verstärkt fördern.“

Fatima ist sich bezüglich ihrer Berufswahl schon sicher. Sie möchte Krankenschwester werden. „Aber bis dahin ist es noch ein langer Weg.“ (ram)